Zulässigkeit von Sonnwendfeuer

Brauchtumsfeuer wie Sonnwendfeuer sind gemäß § 1 Abs. 2 Bgld. VVAV allgemein zugänglich, also öffentlich abzuhalten. Verbrannt werden dürfen nur trockene, biogene Materialien. Alle Sicherheitsvorkehrungen der Bgld. VVAV sind einzuhalten (etwa 25m Abstand zu Gebäuden, Aufsichtsperson, kein Abbrennen bei Wind über 20 km/h, etc.) Zudem wird festgehalten, dass das Abbrennen von Grünschnitt und Gartenabfall im eigenen Garten, folglich auf Privatgrund, wenn das Feuer nicht allgemein zugänglich, also nicht öffentlich ist, kein Brauchtumsfeuer darstellt und unter allen Umständen unzulässig ist. Das Verbrennen sog. nicht biogener Materialen wie behandeltem (zB lackiertem) Holz bis hin zu Müll ist ausnahmslos verboten.

Öffentliche Sonnwendfeuer sind nur unter der Voraussetzung der Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen wie auch der aktuellen COVID- Schutzmaßnahmen der Bundesregierung zulässig.

Zudem dürfen Sonnwendfeuer nur in der Nacht von 21. auf den 22. Juni abgebrannt werden oder am Wochenende davor oder danach (heuer der 19./20.6. bzw. 26./27.6.).